b_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_060_(2).jpgENNO-LUDWIGS-GRODEN/rn – In der Rettungsleitstelle des Landkreises Wittmund ging ein Notruf ein, mit der Angabe „Unser Hof brennt“. Es handelte sich zum Glück aber nur um eine groß angelegte Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehren Berdum, Carolinensiel und Wittmund. Freundlicherweise hatte Alf Steffens seinen Hof in Enno-Ludwigs-Groden für diese Übung zur Verfügung gestellt.

Ausgearbeitet hatte die Einsatzübung Erwin Hoffrogge und Heiko Addicks, das Szenario lautete: In den Abendstunden kam es im Scheunenbereich der Getreide- und Kartoffelhalle durch Flexarbeiten an einem Lüfter zu einer Verpuffung. Diese löste einen Schwelbrand aus, welcher sich rasch in der gesamten Getreidehalle ausdehnte.

Die Einsatzmeldung: „Zwei Personen befinden sich noch in der Halle, das Feuer droht auf den gesamten Hof überzugreifen“. Zudem mussten das benachbarte Wohnhaus und das Nebengebäude vor dem Funkenflug geschützt werden. Als Zusatzaufgabe musste eine eingeklemmte Person aus dem Werkstattbereich gerettet werden.

Schwerpunkte der Übung: „Menschenrettung, Brandbekämpfung, Atemschutzüberwachung, Wasserförderung und Einsatzkommunikation“. Gemäß Feuerwehrdienstvorschrift wurde den unterstützenden Wehren einzelne Abschnitte zugewiesen, so musste die Carolinensieler Wehr die Berdumer Kameraden bei der Menschenrettung unterstützen und die Wasserversorgung sicherstellen. Die Wittmunder Feuerwehr übernahm die Atemschutzüberwachung.

Eingesetzte Gerätschaften: „11 Atemschutzgeräte, 300 Meter C-Schlauch, 150 Meter B-Schlauch, 2 Rauchgasgeneratoren und eine Wärmebildkamera“. Abschließend fand eine Übungsnachbesprechung im Feuerwehrhaus Berdum statt. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Arno Hildebrand resümierte am Ende der Übung positiv über die gewonnenen Erkenntnisse und bedankte sich bei allen Übungsteilnehmern.

b_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_027_(2).jpgb_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_049_(2).jpgb_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_071_(2).jpgb_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_067_(2).jpgb_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_081_(2).jpgb_200_200_16777215_00_images_stories_news_2009_04-05_Feuerwehr_1_124_(2).jpg

"IN" Im Notfall - Kontakt

Die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen, sowie die örtlichen Rettungsdienste bitten darum einen sogenannten "Notfallkontakt" im Handy zu führen, um im Notfall Angehörige benachrichtigen zu können. Die große Mehrheit der Bevölkerung trägt keine Informationen bei sich, wen die Helfer im Notfall kontaktieren können. Deshalb werden oft wichtige und unter Umständen lebensrettende Informationen nicht rechtzeitig eingeholt. Darum hat man eine Idee aus England, die nach den Londoner Bombenanschlägen richtig bekannt geworden ist, aufgegriffen. Es sind nur drei einfache Schritte, die aber unter Umständen lebensrettend sein könnnen.

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