CAROLINENSIEL/jf - Am Montagabend stand eine Einsatzübung auf dem Dienstplan der Carolinensieler Floriansjünger. Als Übungslage hatten sich Thomas Gruben und Jens Fremy "Feuer auf zwei Segelbooten" im Yachthafen Harlesiel ausgedacht.

Im Vordergrund standen hierbei das Verhalten auf den Steganlagen und am Wasser, das Verlegen von Schläuchen auf den Stegen und das immer wiederkehrende Kennen lernen des Objektes. Der Yachtclub Harlesiel ist eines der rund 50 "besonderen Objekten" im Nordseebad Carolinensiel.

Bereits 2008 brannte eine Segelyacht im Yachthafen Harlesiel. Deshalb sind Übungen wie diese unentbehrlich.Dadurch dass zwei Feuer auf verschiedenen Stegen ausgebrochen waren, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Ein Feuer wurde von den Besatzungen des Tanklöschfahrzeuges und des Mannschaftswagens bekämpft. Hier wurde anfangs ein Angriff mit Wasser über ein Rohr vorgenommen. Im späteren Verlauf der Übung wurde ein Schaumangriff über ein zweites Rohr simuliert. Außerdem musste das TLF über eine rund 250 Meter lange B - Leitung mit Wasser versorgt werden. Beim zweiten Feuer war die Mannschaft des Löschgruppenfahrzeuges gefragt. Diese musste eine Wasserentnahmestelle am offenen Gewässer auf der Anlage des Yachtclubs herrichten und das Löschwasser gut 100 Meter weit fördern. Auch auf dieser Steganlage wurden zwei Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt, mit dem Unterschied, dass man hier mittels Schlauchtragekörben wesentlich effizienter arbeiten konnte.

Zur Sicherung der eigenen Einsatzkräfte wurde das Boot der Clinensieler Wehr zu Wasser gelassen. Wäre es dazu gekommen, dass einer der Einsatzkräfte "über Bord" geht, hätte die Besatzung des Bootes sofort eingreifen und die Person retten können.

Abschließend wurde festgestellt, dass das Verlegen von Schlauchleitungen auf den Steganlagen eine andere Herausforderung ist als auf normalen Boden. Außerdem könne man, wie bei vielen anderen Objekten in Carolinensiel auch, nicht auf die Hilfe der Ortsfeuerwehr Berdum und weiteren Feuerwehrkräften verzichten. Auch die DLRG müsste bei einem realen Einsatz am oder auf dem Wasser mit alarmiert werden. Am Ende wurde ein positives Resümee gezogen und die Anlage noch einmal besichtigt.

"IN" Im Notfall - Kontakt

Die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen, sowie die örtlichen Rettungsdienste bitten darum einen sogenannten "Notfallkontakt" im Handy zu führen, um im Notfall Angehörige benachrichtigen zu können. Die große Mehrheit der Bevölkerung trägt keine Informationen bei sich, wen die Helfer im Notfall kontaktieren können. Deshalb werden oft wichtige und unter Umständen lebensrettende Informationen nicht rechtzeitig eingeholt. Darum hat man eine Idee aus England, die nach den Londoner Bombenanschlägen richtig bekannt geworden ist, aufgegriffen. Es sind nur drei einfache Schritte, die aber unter Umständen lebensrettend sein könnnen.

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