30. September - Stadtbrandmeister deckt Unzulänglichkeiten auf

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Der Wittmunder Pyrotechniker Ralf Fremy sorgte mit Rauchpatronen für eine nahezu realistische Umgebung für seine übenden Kameraden.WITTMUND/RN – Freundlicherweise stellte Kees van Vliet sein nicht mehr bewohntes altes Bauernhaus für eine realistische Einsatzübung zur Verfügung. Einsatzleiter Stadtbrandmeister Mario Holzke forderte auf der Anfahrt zum Einsatzort aufgrund der schlechten Wasserversorgung an diesem Standort über Funk sofort nachbarschaftliche Löschhilfe von der Burhafer Feuerwehr an.

Angenommen wurde ein Vollbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Im Gebäude halten sich noch 4 Personen auf (dargestellt durch Übungspuppen), die es gilt, unter Einsatz schweren Atemschutzes zu retten. Je 4 Trupps der Ortsfeuerwehren Wittmund und Burhafe meisterten ihre Aufgabe vorbildlich. Gleichzeitig galt es, die Brandbekämpfung vorzunehmen unter Heranführung von Löschwasser über lange Wegstrecken, was sich als nicht einfach herausstellte. Es mussten immerhin von 2 unterschiedlichen Wasserentnahmestellen (Hattersumer Leide und Harle) fast 1.000 m Schläuche verlegt werden. „Mit zwei Löschgruppenfahrzeugen (Typ LF 16) musste das Wasser herangepumpt werden, die Kameraden haben sich hierfür mächtig ins Zeug gelegt“, erklärte Mario Holzke.

Es mussten zu zwei unterschiedlichen Wasserentnahmestellen fast 1.000 m Schläuche verlegt werden, bevor mit dem Löschangriff über 6 Strahlrohren begonnen werde konnte.Bei schlechter Witterung ist es fast nur möglich, von der Hattersumer Leide das Wasser zu holen. Wegen der schlechten Zuwegung fällt die nahe gelegene Harle aus dem Einsatzplan heraus. Es befindet sich kein Hydrant oder Löschwasserbrunnen in der Nähe, der letzte Hydrant ist 2 km entfernt in der Ortschaft Uttel.

Obwohl Samstagnachmittag waren verhältnismäßig wenig Einsatzkräfte vor Ort. Die Ursache hierfür muss aufgearbeitet werden. „Die Übung an sich war ein voller Erfolg, weil Missstände aufgedeckt wurden“, sagte Stadtbrandmeister Mario Holzke. Diese gilt es nun zu beseitigen. „Bei dieser Übung  sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen, was den Brandschutz in dieser entlegenen Liegenschaft angeht“, sagte Holzke, welche er auch gleich an Ort und Stelle mit dem ebenfalls anwesenden Ortsvorsteher Friedrich Ihnen, Uttel, erörterte.

Die Feuerwehren Wittmund und Burhafe haben ihr bestes gegeben, hatten jedoch Mühe, fehlende Mannschaftsstärke und mangelnde Ortskenntnis zu kompensieren. Das gilt es, zu verbessern, resümierte der Stadtbrandmeister. Damit möchte er nicht die Einsatzbereitschaft seiner Kameraden in Frage stellen. „Die Einsatzkräfte haben ihren Job wie immer sehr gut gemacht und sind mit Idealismus bei der Arbeit“, sagte Holzke. Doch die aufgedeckten mangelhaften Ressourcen müssen abgearbeitet werden, erklärte er weiter.

Die Familie van Vliet beobachtete das Übungsgeschehen, zum Glück brannten auf der Zuwegung neben dem Gebäude ja nur Strohballen um einen möglichst realistischen Eindruck zu bekommen.DSC_0880.JPGEs mussten zu zwei unterschiedlichen Wasserentnahmestellen fast 1.000 m Schläuche verlegt werden, bevor mit dem Löschangriff über 6 Strahlrohren begonnen werde konnte.

Es mussten zu zwei unterschiedlichen Wasserentnahmestellen fast 1.000 m Schläuche verlegt werden, bevor mit dem Löschangriff über 6 Strahlrohren begonnen werde konnte.DSC_0951.JPGMenschenrettung stand zwar bei dieser Übung nicht im Vordergrund, wurde aber auch geübt.