WITTMUND/RN – Zum letzten Mal konnte Verbandsvorsitzender Wilfried Janssen den obersten Dienstherren der Wittmunder Kreisfeuerwehr, Landrat Henning Schultz, zur Jahresabschlussversammlung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ-Wittmund) begrüßen.

Das abgelaufene Jahr war das Jahr der Jubiläen, allen voran die 100-Jährige Ortsfeuerwehr Friedeburg. Gefolgt von den 75-Jährigen Wehren: Berdum, Blomberg, Burhafe, Eggelingen, Etzel, Holtgast, Leerhafe, Marx, Ochtersum, Stedesdorf, Werdum, Westerholt und Wiesede.

Neben den Feierlichkeiten wurde aber auch fleißig gearbeitet: Einsätze, Ausbildungen, Übungen, Fahrsicherheitstraining und vieles mehr standen wie in jedem Jahr auf dem Programm der Wehren. Kreisbrandmeister Wilfried Janssen betonte in seinem Bericht die gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen. „Man kann Stolz sein, im Landkreis Wittmund Kreisbrandmeister zu sein“, sagte Janssen.

Wittmunds Kreisbrandmeister Wilfried Janssen (r.), und sein Stellvertreter Johann Folkers (l.), ehrten den scheidenden Landrat Henning Schultz.Landrat Henning Schultz begrüßte zum ersten Mal in seiner Ära, die rund 80 anwesenden Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau, mit den Worten: „Liebe Kameraden“, obwohl er noch nie einen Schlauch oder eine Feuerpatsche in der Hand hatte. Doch dafür nannte Schultz Gründe: „Die Feuerwehren sind die Bürgerbewegung schlechthin“, Schultz möchte sich als oberster Dienstherr der Wehren auch einmal in einer Gruppe sonnen, die im Zuspruch der Bevölkerung ganz oben steht. Für den scheidenden Landrat war es immer eine Ehre, die Arbeit der Wehren in vollem Umfang zu unterstützen.

Seitens der Polizei bedankte sich Kommissariatsleiter Stephan Zwerg, für die gute Zusammenarbeit bei den Wehren. „Bis zum heutigen Tage hatten wir 99 gemeinsame Einsätze“, erklärte der Wittmunder Polizeichef. Als erschreckend nannte Zwerg den tätlichen Angriff auf einen Feuerwehrkameraden beim Wittmunder Bürgermarkt. Mit großer Zuversicht blickt Zwerg auf die gemeinsame Leitstelle.

Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen, zugleich Präsidenten des Ostfriesischen Feuerwehrverbandes, berichte über eine große Errungenschaft. In diesem Jahr konnten 28 Wärmebildkameras für die Ostfriesischen Feuerwehren angeschafft werden. Normalerweise kostet eine Kamera, welche neben dem Aufspüren von Glutnestern - auch für die Personensuche eingesetzt werden kann, bis zu 14.000 EUR. Durch die gemeinsame Beschaffung konnte man den Preis auf 9.000 EUR pro Kamera senken. Zudem gab die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse in Aurich noch 100.000 EUR für das Gesamtpaket dazu. „Mit dieser Aktion konnten die Kommunen viel Geld einsparen“, erklärte Eyhusen.

Weitere Gäste der Verbandsversammlung waren: Erster Kreisrat Matthias Köring, sowie der Kreisordnungsamtsleiter Uwe Hinrichs.

Für seine besonderen Verdienste in der Feuerwehr, wurde Löschmeister Gerhard Bagschik von der Ortsfeuerwehr Holgast mit der Ehrenadel der Ostfriesischen Feuerwehren, vom Präsidenten des Ostfriesischen Feuerwehrverbandes, Arnold Eyhusen, ausgezeichnet.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Kreisverbandsversammlung ernannte Kreisbrandmeister Wilfried Janssen den Esenser Marco Oldenettel zum Kreisfunkmeister und den Holtgaster Andree Janssen zum Zugführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft.

Beförderungen: Zum Löschmeister wurden Ludwig Sandammeer und Andree Janssen befördert, Rüdiger Jokisch zum Hauptlöschmeister.

Der Löschmeister Gerhard Bagschik (links) von der Ortsfeuerwehr Holgast wurde vom Präsidenten des Ostfriesischen Feuerwehrverbandes, Arnold Eyhusen, mit der Ehrennadel der Ostfriesischen Feuerwehren ausgezeichnet.Zum Abschluss des offiziellen Teils der Kreisverbandsversammlung ernannte Kreisbrandmeister Janssen den Esenser Marco Oldenettel (l.) zum Kreisfunkmeister und den Holtgaster Andree Janssen (r.) zum Zugführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Beförderungen: Zum Löschmeister wurden Ludwig Sandammeer und Andree Janssen befördert, Rüdiger Jokisch zum Hauptlöschmeister.

Alarmierung

Die Alarmierung der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen erfolgt im Landkreis Wittmund seit dem 05.08.2013 vollständig über digitale Meldeempfänger (DME). Jedes Feuerwehrmitglied erhält nach erfolgreich bestandener Grundausbildung (TM I) solch einen DME.

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