14. Mai - Ausbildung an den Landesfeuerwehrschulen Loy und Celle für die Feuerwehren unverzichtbar

von links,  RBM Karl-Heinz Schwarz, RBM Arnold Eyhusen, Heike Fischer  PolizeipräsidentinOstfriesische Landschaftliche Brandkasse stellt den Feuerwehren Wärmebildkameras zur Verfügung

WITTMUND/UM - Zur Kreisbrandmeister-Dienstbesprechung hatten die RBM Arnold Eyhusen und Karl-Heinz Schwarz zum Fliegerhorst des Jagdgeschwaders 71 „Richthofen“ eingeladen. Oberst Gerhard Robal gab in seiner Begrüßung einen kurzen Überblick über Auftrag des Standortes und über die künftigen Veränderungen. Auch über den neuen Fuhrpark der Fliegerhorst-Feuerwehr konnten sich die Teilnehmer informieren.

Insbesondere konnte RBM Eyhusen als Tagungsleiter die neue zuständige Polizeipräsidentin der Polizeidirektion (PD) Osnabrück Heike Fischer vorstellen. Sie nahm zum ersten Mal an dieser Dienstbesprechung der Kreisbrandmeister und Stadtbrandmeister  aus den Landkreisen teil. Sie gab an, großes Interesse an der Tätigkeit der Feuerwehren zu haben und baue für die Zukunft auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die kooperative Leitstelle Wittmund sei nun beschlossen und die Verträge unterzeichnet, somit gelte es jetzt, diesen Auftrag mit Manpower und professioneller Qualität auszufüllen.

RBM Karl-Heinz Schwarz wies nochmals auf die Gefahren durch Photovoltaikanlagen hin. Im Brandfalle stellen sie eine besondere Gefahrenquelle da. Bei Gebäudebränden könnten die hier nochmals dargestellten Einsatzmaßnahmen zum Löscherfolg, aber auch zum Schutz der eingesetzten Mannschaften beitragen.

Es galt eine  umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten, um sich über zahlreiche Informationen von Lehrgangsplanungen, Verfügungen und Mitteilungen auszutauschen.

Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse konnte über eine großzügige Unterstützungsaktion für die Feuerwehren in Ostfriesland berichten: Wärmebildkameras wurden erheblich bezuschusst.

Der Digitalfunk wird künftig große Veränderungen für die Einsatzkräfte bringen; Endgeräte für die Bereiche Oldenburg und Lüneburg werden demnächst an die Polizei ausgeliefert. In der Übergangszeit wird es auch den analogen Funkbetrieb geben, Feuerwehren müssen sich auf neue Konzepte einstellen und entwickeln. Es müssten nach Fertigstellung der Infrastrukturen Multiplikatoren ausgebildet werden, die die Einsatzkräfte schulen könnten, um für den technischen Fortschritt künftig  fit zu sein. Der Ausbau im Bereich der PD Osnabrück soll bis Ende 2012 erfolgt sein. In Lüneburg  geht die Polizei zum Ende des Jahres in die Testphase;  die Feuerwehren werden später folgen.