16. November - „Übung“ Grundschule Leerhafe brennt

Das Szenario sah vor, dass der Fluchtweg der Klassen aus dem Ostflügel abgeschnitten war, so mussten die eingeschlossenen Personen mittels von Steckleitern und der Drehleiter durch die Fenster gerettet werden.Ortsfeuerwehr Leerhafe probt den Ernstfall gemeinsam mit Schülern und Lehrern

LEERHAFE/RN – Das Szenario: Am Donnerstagvormittag (11.11.2010) bricht gegen 09.46 Uhr ein Feuer im Bereich der Pausenhalle in der Grundschule in Leerhafe aus, es befinden sich noch viele Personen im Gebäude. Normalerweise würde die Rettungsleitstelle des Landkreises Wittmund bei solch einer Lage gleich mehrere Feuerwehren in Bewegung setzten. Doch bei dieser Übung ging es in erster Linie darum, die Erkenntnisse der Einsatzabläufe festzustellen.

Ablauf: Da der Fluchtweg der Klassen aus dem Ostflügel abgeschnitten war, mussten die eingeschlossenen Personen mittels von Steckleitern und der Drehleiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale FTZ Wittmund, durch die Fenster gerettet werden. Alle weiteren Klassen und sämtliches Schulpersonal trafen vorschriftsmäßig am ausgewiesenen Sammelplatz ein, hier wurde dann auch gleich die Vollzähligkeit überprüft um auszuschließen, dass irgendeiner fehlt.

Darüberhinaus wurde der gesamte Schulkomplex von mehreren Feuerwehrtrupps nach weiteren möglichen vermissten Personen durchsucht. Zudem mussten Sicherheitstrupps zur Sicherstellung der eigenen Sicherheit der Feuerwehrleute außerhalb des Gebäudes vorgehalten werden. Im Übungseinsatz befanden sich 26 Feuerwehrleute mit insgesamt vier Einsatzfahrzeugen. Von städtischer Seite verfolgten die beiden Ortsvorsteher Günther Theesfeld und Wilhelm Busker, sowie der Leiter des Ordnungsamtes, Werner Malzahn, den Ablauf der Übung.

Im Großen und Ganzen waren beim abschließenden Resümee alle Übungsteilnehmer zufrieden. Aus der Übung konnten viele wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vorDas Szenario sah vor, dass der Fluchtweg der Klassen aus dem Ostflügel abgeschnitten war, so mussten die eingeschlossenen Personen mittels von Steckleitern und der Drehleiter durch die Fenster gerettet werden.