28. März - Atemschutzweiterbildung der Feuerwehr Ardorf

2011-0403.JPGARDORF/TR - Im Rahmen der Atemschutzweiterbildung besuchten einige Kameraden der Feuerwehr Ardorf am 12. März 2011 ein Seminar der Firma „Fire & Safety“ in Elsfleth (Kreis Wesermarsch). Das umfangreiche, tagesfüllende Programm, welches durch qualifizierte Ausbilder mit langjähriger Erfahrung geleitet wird, umfasste, neben der realitätsnahen Brandbekämpfung im Übungscontainer, das Handhabungstraining von Hohlstrahlrohren, Türöffnungsverfahren sowie das Retten von verletzten Personen und verunglückten Atemschutzgeräteträgern aus Gefahrensituationen.

Nach der offiziellen Begrüßung  startete das Seminar mit einem Training, welches praxisorientiert den Umgang mit Hohlstrahlrohren vermittelt. Hierbei wurden detailliert die Verwendungs- und Einstellmöglichkeiten des Strahlrohres erläutert. Im Anschluss konnten die Seminarteilnehmer dieses aufgefrischte Wissen direkt beim Verfahren zum Öffnen einer Brandraumtür umsetzten.

Den zweiten Abschnitt bildete das mehrstündige Training an der gasbefeuerten Brandübungsanlage. Diese Anlage verfügt über mehrere „Brandstellen“, welche das Spektrum vom Entstehungsbrand bis hin zum ausgedehnten Wohnungsbrand abdecken. Es besteht die Möglichkeit in zwei separaten Räumen beispielhaft einen Küchen- bzw. Schlafzimmerbrand darzustellen. Des Weiteren kann der sogenannte Flashover (Rauchgasdurchzündung), welcher eine der größten Gefahren für Atemschutztrupps im Innenangriff bedeutet, simuliert und entsprechende Gegenmaßnahmen trainiert werden. Das Verrauchen des Containers und das Einspielen von Einsatzstellengeräuschen bewirken zudem, dass einsatznahe Bedingungen geschaffen werden. Der vorgehende Trupp wird im Container durch einen Ausbilder beobachtet. Dies bietet die Möglichkeit, im Anschluss an den Übungsdurchgang, auf eventuelle Fragen und/oder Verbesserungsvorschläge zur Einsatztaktik einzugehen.

Die ebenfalls auf dem Gelände vorhandene Schiffssektion diente während des Seminars als Übungsobjekt um die Rettung von verletzten Personen unter schwierigsten Bedingungen zu proben. Das Verfahren zur  Rettung eines verunglückten Atemschutzgeräteträgers wurde hierbei ebenso wie die patientenorientierte Rettung dargestellt.

Nach mehreren Übungsdurchgängen verschiedenster  Szenarien mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden konnte am späten Nachmittag einhellig ein positives Resümee durch die Seminarteilnehmer gezogen werden. Die Einsatzübungen unter einsatzrealistischen Bedingungen war eine lehrreiche und bereichernde Erfahrung für jeden Einzelnen.

Weitere Informationen über Fire & Safety unter: www.fire-safety-training.de

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