30. Oktober - Reibungsloser Ablauf der Herbstübung

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Foto: Anzeiger für Harlingerland

Beim erstmaligen Einsatz im Neubau wurden keine Schwachstellen entdeckt.

WILLEN/WJA - Als die Leitstelle am Freitag um kurz nach 19 Uhr den Alarm auslöste, war bereits drei Minuten später der TLF 16/25 als erster Wagen der Wittmunder Feuerwehr unterwegs zum Übungsobjekt. Auch ansonsten konnten die 68 Floriansjünger beim simulierten Brand der Willener Grundschule so vorgehen, wie sich die beiden Einsatzleiter Peter Gerndt und Wilfried Collmann das vorgestellt hatten.

„Intern sind in einem Jahr einige dargestellte Ausgangslagen zu meistern, dagegen kommt es in diesem Zeitraum maximal zu zwei großen Übungen mit den Nachbarwehren“, erklärte Ortsbrandmeister Ralf Köllner. Und um eine solche handelte es sich am Freitagabend, alarmiert wurden diesmal die Kollegen aus Ardorf und Eggelingen.

Die nach und nach eintreffenden Wagen fanden einen mit Disconebel simulierten Brand der in der Grundschule befindlichen Dachgeschosswohnung vor. Die starke Verqualmung sorgte dafür, dass sämtliche Flucht- und Rettungswege unpassierbar waren. Vorgabe war auch, dass zum Zeitpunkt des Brandausbruchs eine Theatergruppe der Dorfgemeinschaft in der Turnhalle probte und mehrere Personen vermisst wurden. Dazu sagte Köllner: „Die Menschenrettung unter Atemschutz ist ein Schwerpunkt der Herbstübung, diesmal befinden sich zwölf Personen in Gefahr.“ Sie wurden durch Kinder, frühere Aktive der Feuerwehr oder lebensgroße Puppen dargestellt und mussten teilweise mit tragbaren Leitern gerettet werden.

Ein besonderes Augenmerk lag bei den Übungsbeobachtern Köllner und Stadtbrandmeister Mario Holzke auch auf die Sicherstellung der Wasserversorgung. Während der TLF 16/25 gleich mit Wasser gefüllt war, musste der kurze Zeit später anrückende LF 16/12 für den Nachschub sorgen. Dazu wurden die Schläuche in einer Simulation an die sich bei der B-210-Kreuzung befindlichen Hydranten angeschlossen. Die Nachbarwehren Ardorf und Eggelingen sollten hingegen die Wasserversorgung über die Hydranten bei der früheren Gastwirtschaft „Dorfkrug“ gewährleisten.

Neben 68 Feuerwehrmänner waren bei dieser Übung sieben Wagen aus Wittmund, drei aus Ardorf und eins aus Eggelingen im Einsatz. Von den Wittmunder Fahrzeugen war eines mit einer Drehleiter ausgestattet, die auch zur simulierten Brandbekämpfung eingesetzt wurde. Außerdem fand ein Rüstwagen zum Ausstrahlen des Gebäudes Verwendung. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.

Nach der anschließenden Lagebesprechung im Wittmunder Feuerwehrhaus zeigte sich Köllner hochzufrieden: „Alles hat reibungslos geklappt, die vorgesehenen Flucht- und Rettungswege funktionieren.“ Auch die Zuwegungen zum Gebäude seien für die Feuerwehr unproblematisch gewesen. Man habe sich bei der diesjährigen Herbstübung bewusst für die Grundschule in Willen entschieden, da es sich bei ihr zumindest teilweise um einen Neubau handele. Für den Fall der Fälle würden die Floriansjünger diesen nun gut kennen, außerdem biete sich in der Ferienzeit ein simulierter Einsatz in einer Schule an.

Dieser fand übrigens auch unter der Beobachtung des Hausmeisters Jörg Hayen und des Ortsvorstehers Ralf Erdmann statt. Letztgenannter freute sich über die Wahl des Übungsobjekts: „Das ergibt Sinn, um eventuelle Schwachstellen des neuen Gebäudes herauszufinden.“ Doch die Feuerwehr hat erfreulicherweise keine entdecken können. Die nächste größere Übung steht für die Floriansjünger nun im Frühling an.

Foto: Anzeiger für HarlingerlandFoto: Anzeiger für HarlingerlandFoto: Anzeiger für Harlingerland