24. November - 700 Meter Schlauch verlegt

Täuschend echtes Szenario | Bild: MeyerHELSENWARFEN/MEY– Dichter Rauch und greller Feuerschein waren am Freitag über dem Anwesen der Familie Janssen aus Helsenwarfen zu sehen. Sofort alarmierte die Rettungsleitstelle in Wittmund die zuständige Feuerwehr Stedesdorf. Da Helsenwarfen allerdings nur über die Werdumer Straße (zwischen Buttforde und Werdum) angefahren werden kann, ließ Ortsbrandmeister Johann Peters die Feuerwehr Burhafe und Werdum mitalarmieren.

Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte eintrafen fanden sie ein täuschend echtes Übungsszenario vor, welches von Wittmunds stellvertretenden Stadtbrandmeister Frank Frerichs vorbereitet und durch den bekannten Wittmunder Pyrotechniker Ralf Fremy mit Licht- und Raucheffekten untermalt wurde.

Übungsschwerpunkt bildete die Wasserförderung über lange Wegstrecken. Dazu mussten mehrere Leitungen zu einer, rund 700 Meter entfernten, Leide verlegt werden. Ein Problem würde es aber im Sommer geben, da die Leide in dieser Zeit selten genug Wasser führt. Deshalb möchte Johann Peters, auch mit dem Hintergrund der bevorstehenden Expansion des Betriebes, dort so schnell wie möglich einen Löschwasserbrunnen installieren lassen.

Den Verlauf der Übung beurteilte Peters als durchaus positiv. An der Übung waren rund 45 Feuerwehrleute mit fünf Einsatzfahrzeugen beteiligt. Auch Kreisbrandmeister Johann Folkers, sowie sein Stellvertreter Ludwig Sandammeer überzeugten sich von der Schlagkraft der drei Wehren.

Bild: Meyer | Bild: Meyer