07. Januar - Dringend Aktive für Jugendwehr gesucht

Der demografische Wandel bereitet der Jugendabteilung auf dem Siel große Sorgen.

CAROLINENSIEL – Der demografische Wandel wird auch bei der Feuerwehr Carolinensiel in der Zukunft ihre Spuren hinterlassen. Das machten die Verantwortlichen auf der  Jahreshauptversammlung deutlich, und auch die Gastredner forderten in ihren Grußworten, diesem Problem besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es gab keine Austritte, aber auch keine Neueintritte.

Eine starke Truppe – das zeigte der Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel. Geehrte und Beförderte erhielten neue Dienstgrade und Urkunden.JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Jahresbericht und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel

Der demografische Wandel bereitet der Jugendabteilung auf dem Siel große Sorgen.

CAROLINENSIEL – Der demografische Wandel wird auch bei der Feuerwehr Carolinensiel in der Zukunft ihre Spuren hinterlassen. Das machten die Verantwortlichen auf der  Jahreshauptversammlung deutlich, und auch die Gastredner forderten in ihren Grußworten, diesem Problem besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es gab keine Austritte, aber auch keine Neueintritte.

Jugendfeuerwehrwart Thomas Gruben brachte es auf den Punkt: „Nach dem Wechsel von zwei Mitgliedern aus der Jugendwehr in die aktive Wehr bleiben der Jugendwehr nur noch zehn Mitglieder. Die Mindeststärke betrage aber eine Gruppe mit neun  Mitgliedern. Der demografische Wandel trifft uns somit voll. Wenn wir nicht bald neue Mitglieder dazu bekommen, wird es sehr eng mit dem Fortbestand“, so der Hauptlöschmeister, der während der  Versammlung mit der Floriansmedaille Deutsche Jugendfeuerwehren geehrt wurde. Gemeinsam appellierten alle Feuerwehrmänner an Jugendliche in der Region, sich dem ehrenvollen Dienst der Florianjünger zu stellen, um so den Fortbestand der Feuerwehr Carolinensiel zu sichern.

24 Einsätze, die Hilfeleistungen, Brandeinsätze und Sicherheitswachdienste beinhalteten, hatte die Wehr im Vorjahr zu absolvieren. „24 Minuten war das Jahr 2012 alt, als der erste Alarm unserer  Männer aufschreckte. Ein kleines Feuer innerhalb eines Dachstuhles beschäftigte uns bis weit nach zwei Uhr. So ging es über das Jahr weiter. Die Ortschaft ist gerade in den Sommermonaten sehr stark mit Touristen bevölkert und stellt die Ortswehr immer wieder vor Herausforderungen“, so der am Abend frisch beförderte Oberbrandmeister Jens Fremy.

Große Herausforderungen an die Männer stellte der Großbrand von Euronics in Wittmund. Doch auch die Stürme des Jahres verlangten den Hilfskräften einiges ab. Neben Baumsicherungen wurden wegfliegende Gartenhütten mit Sicherungsgurten befestigt. Zahlreiche Enten staunten nicht schlecht, als die Floriansjünger sie befreien wollten. Ein Wassernotfall in Verbindung mit vermissten Personen wurde gemeinsam mit der DGZRS Wangerooge geklärt. Dabei kamen neben der Feuerwehr Carolinensiel der Rettungshubschrauber Christoph 26 aus Sande, die DLRG Wittmund und die Ortsfeuerwehr Sande zum Einsatz.

Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Sielwehr wurde Siebo Lübben geehrt, für 50 Jahre Eduard Hinrichs und Heiner Harms. Befördert wurden Helge Fremy zum 1. Hauptfeuerwehrmann sowie Thomas Meents und Dirk Janssen zum zum Hauptfeuerwehrmann. Annika-Kea Janßen und Annilka-Maren Agena, Marah Hallmann, Raphael Agena und Dave Bomme sind jetzt Feuerwehrmänner oder -frauen. Kristin Wien wurden als Anwärterinnen in die aktive Feuerwehr übernommen.

Text und Bild: Anzeiger für Harlingerland