22.03.2013 - Großbrand

 Bild: Anzeiger für Harlingerland, Helmut Burmann Datum: 22. März 2013
Uhrzeit: 11:38 Uhr
Einsatzort: Esenser Straße, Wittmund
Einsatzkräfte:

OF Wittmund (ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12, DLAK 23/12, LF 16 TS, RW 2, GW-Mess, MZF)
OF Eggelingen (LF 8/6)
OF Burhafe (TLF 16/25, LF 10, MTF)
OF Ardorf (TLF 16/25, LF 8, MZF)
OF Leerhafe (TLF 8/18, LF 8, MZF)
OF Berdum (LF 8/6)
OF Carolinensiel (TLF 8/18, LF 8, MZF)
FF Jever (DLK 23/12, MZF)
FF Esens (GW-Gefahrgut)
Fliegerhorstfeuerwehr JG 71"R" (Z 6)
DRK
Technische Einsatzleitung (ELW 2)
Stadtbrandmeister, Kreisbrandmeister

Einsatzbericht:


Am Freitagmittag (22.03.2013) gegen 11:40 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wittmund zu einem Küchenbrand in der Esenser Straße gerufen. Ein Mitarbeiter des, dort ansässigen, Chinarestaurants erhitzte rund fünf Liter Öl in einem Wok. Kurze Zeit später schlugen ihm die Flammen entgegen. Versuche das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen schlugen fehl.

Aufgrund der Uhrzeit, weiterer Meldungen und der Tatsache, dass es sich um ein Restaurant in einem Einkaufszentrum handelte löste der Disponent den MANV-Alarm aus, in dem unter anderem die Ortsfeuerwehr Leerhafe mit dem GW-MANV integriert ist. Zusätzlich wurden die Ortsfeuerwehren Eggelingen und Burhafe alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, schien das Feuer in der Küche zunächst erloschen. Die weitere Erkundung ergab, dass sich das Feuer zu diesem Zeitpunkt nahezu auf den gesamten Dachstuhl des Gebäudes ausgebreitet hatte und ein Einsturz, aufgrund der Nagelplattenbinderkonstruktion, kurz bevor stand. Alle Trupps wurden daraufhin aus dem Gebäude abgezogen.

Umgehend wurden die Ortswehren Ardorf, Leerhafe, Berdum und Carolinensiel alarmiert. Zudem wurden eine weitere Drehleiter aus Jever, sowie ein Flugfeldlöschfahrzeug der Bundeswehr geordert. Zur Löschwasserrückhaltung wurde die Gefahrgutgruppe der Feuerwehr Esens alarmiert.

Durch den massiven Einsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf den südlichen Teil des Gebäudekomplexes verhindert werden. Das Obergeschoß des nördlichen Teils brannte jedoch vollkommen aus.

Im Einsatz waren rund 160 Feuerwehrleute aus allen sieben Ortsfeuerwehren der Stadt Wittmund, der Feuerwehr Jever, der Bundeswehrfeuerwehr sowie der Technischen Einsatzleitung des Landkreises. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei mit mehreren Streifenwagen, eine Verpflegungsgruppe des DRK sowie der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarzt im Einsatz.

Die Brandursachenermittlung ergab, dass ein technischer Defekt in der Dunstabzugshaube Ursache für das Feuer war. Den Schaden beziffert die Polizei auf über eine Millionen Euro.

-MEY-
Bilder: Anzeiger für Harlingerland(1), HF-Presse(7), Henning von Busch (3)

Fotos:


Bild: Henning von BuschBild: Henning von BuschBild: Henning von Busch

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Video:


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Video: Ostfriesen Zeitung