02.06.2013 - Großbrand "Euronics XXL"

Nach nur 10 Monaten steht der Elektrofachmarkt Datum: 02. Juni 2013
Uhrzeit: 11:42 Uhr
Einsatzort: Eggelinger Straße, Wittmund
Einsatzkräfte: OF Wittmund (ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12, LF 16 TS, DLAK 23/12, RW 2, GW-Mess, MZF)
OF Ardorf (TLF 16/25, LF 8, MZF)
OF Berdum (LF 8/6)
OF Burhafe (TLF 16/25, LF 10, MTF)
OF Carolinensiel (TLF 8/18, LF 8, MZF)
OF Eggelingen (LF 8/6)
OF Leerhafe (TLF 8/18, LF 8, MZF)
OF Marx, Gem. Friedeburg (SW 2000, LF 10)
OF Jever (MTW, DLK 23/12)
Technische Einsatzleitung (ELW 2)
Fliegerhorstfeuerwehr JG 71 "Richthofen" (FLF 8000, FLF 8000)
FTZ Wittmund (GW-Logistik)
Rettungsdienst (2x RTW)
DRK Esens

Polizei

Einsatzbericht:


Nur knapp 10 Monate nach dem verherenden Großbrand im Elektrofachmarkt "Euronics XXL" im Wittmunder Gewerbegebiet, schlugen am Sonntagmittag wieder Flammen aus dem Gebäude. Passanten hatten Flammen aus dem Dach aufsteigen sehen und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Um 11:42 alarmierte die Leitstelle Wittmund die zuständige Ortsfeuerwehr Wittmund. Noch während der Anfahrt der ersten Fahrzeuge wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung Stadtalarm für alle sieben Ortsfeuerwehren gegeben. Zusätzlich wurde eine zweite Drehleiter aus Jever, der SW 2000 aus Marx, die Technische Einsatzleitung, sowie die Fliegerhorstfeuerwehr des Jagdgeschwaders 71 "Richthofen" mit zwei FLF 8000 (Flugfeldlöschfahrzeug 8000) angefordert. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurde das DRK Esens alarmiert. Zwei RTWs standen in Bereitstellung, die Polizei sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab.

Dank des Großaufgebots der Feuerwehren konnte der Brand binnen drei Stunden unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zur Wasserversorgung wurden mehrere Leitungen aus der nahe gelegenen Harle, sowie aus dem Trinkwassernetz aufgebaut. Mit Drehleitern und Wasserwerfern wurde das Feuer von außen bekämpft. Eine Ausweitung des Feuers auf den linken Gebäudeteil konnte dadurch verhindert werden. Kleinere Glutnester wurden mit der Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht.

Feuer-, Rauch- und Wasserschaden dürften jedoch zu einem Sachschaden in Millionenhöhe führen. Ersten Ermittlungen zufolge wird - wie vor einem Jahr - von einem Technischen Defekt als Brandursache ausgegangen.

An dem Einsatz waren insgesamt 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK und Rettungsdienst beteiligt.

 

-ES-

Fotos:


Bild: Anzeiger für HarlingerlandBild: Anzeiger für Harlingerland