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Schutzkleidung

Die Feuerwehr hat ein breites Aufgabenspektrum, es reicht von der einfachen Brandbekämpfung bis zum Gefahrgutunfall. Hierfür stehen uns viele verschiedene Schutzkleidungen zur Verfügung.

Folgende Schutzkleidungen stehen uns zur Verfügung:

leichte Schutzkleidung

th.jpg Dies ist der einfache Feuerwehrschutzanzug. Er besteht aus einer einlagigen Jacke und einer Latzhose aus Baumwolle, einem Helm mit Visier und Nackenleder, ein Paar Leder-handschuhe und ein Paar Feuerwehrsicherheitsstiefel.

Diese Schutzkleidung findet Verwendung bei Hilfeleistungen und Bränden im Aussenbereich.



schwere Schutzkleidung nach HuPF Teil 1 und 4

 

Dies ist der Feuerwehrschutzanzug für die Brandbekämpfung in Gebäuden. Jacke und Hose bestehen aus vier Lagen: dem feuerhemmenden Oberstoff (z.B. Nomex), der Nässesperre (u.a. gegen Wasserdampf), der Isolationslage und dem Innenfutter.

Die Handschuhe bestehen nicht wie bei dem leichten Schutzanzug aus Leder sonder ebenfalls aus einem mehrlagigem System von feuerhemmenden Textilien und einem schnittresistenten Besatz im Bereich der Handflächen. Diese Handschuhe haben den Vorteil bei Hitze nicht, wie Lederhandschuhe, zu schrumpfen wodurch es schon einige schwere Unfälle in der Vergangenheit gegeben hat.

Die schwere Schutzkleidung schützt den Feuerwehrmann vor Verbrühungen durch (Lösch)wasserdampf und bei eventuellen Rauchgasentzündungen, man spricht auch von einem Flash-Over, vor schweren Verbrennungen. Natürlich dürfen auch hier der Helm mit Nackenleder und die Feuerwehrsicherheitsstiefel nicht fehlen.

Auf dem rechten Bild trägt der Feuerwehrmann ein Atemschutzgerät, so wie es in einem Brandeinsatz im Gebäude getragen wird. Bei einem Innenangriff wird von dem Atemschutzgeräteträger eine Flammschutzhaube getragen. Diese wird wie eine Sturmhaube, so dass keine offenen Stellen mehr zu sehen sind getragen und besteht ebenfalls aus feuerhemmenden Material. Durch diese Haube ist der Feuerwehrmann auch am Kopf vor Stichflammen geschützt.

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Chemikalienschutzanzug ( CSA )

csa.jpgDer Chemikalienschutzanzug, kurz CSA, wird bei Unfällen mit stark gesundheitsschädlichen Stoffen getragen. Der Anzug besteht aus speziellen Kunststoffen und ist vollkommen dicht, so dass unter diesen Anzug ein Atemschutzgerät getragen werden muss. Die schwere körperliche Anstrengung und das anschliessende Dekontaminieren erlauben hier eine Einsatzzeit von 15 - 20 Minuten.

Um unsere Aufgaben innerhalb des Gefahrgutzuges zu bewältigen stehen uns derzeit vier dieser Anzüge vom Landkreis Wittmund zur Verfügung.



Flüssigkeitsschutzanzug

form2.jpgDer Flüssigkeitsschutzanzug ist ein einteiliger chemikalienbeständiger Overall zum Schutz gegen Staubförmige und flüssige Substanzen. Der Anzug wird in Verbindung mit einer Atemschutzmaske mit Atemluftfilter (leichter Atemschutz) oder einen über dem Anzug aufgeschultertem Pressluftatmer (schwerer Atemschutz) getragen. Zusätzlich werden chemikalienbeständige Schutzhandschuhe sowie Gummistiefel angelegt. Dieser Anzug wird z.B. beim Dekontanimieren der CSA-Träger getragen.



Hitzeschutzanzug

Hitzeschutzanzüge werden überall da gebraucht wo die herkömmliche Schutzkleidung an ihre Temperaturbedingte Grenze stößt. Er besteht aus Spezialschuhen, Spezialhandschuhen und dem eigentlichen Anzug. Unter diesem Anzug wird ein Atemschutzgerät getragen.

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Schnittschutzkleidung

schnittschutz.jpgDie Schnittschutzkleidung wird bei allen Arbeiten mit der Motorsäge angelegt. Sie besteht aus einer Latzhose und einem sogenannten Waldarbeiterhelm mit Gehörschutz. In der Hose sind mehrere Lagen Fasern verarbeitet die bei Berührung mit der Säge rausgerissen werden und somit die Säge blockieren.

 

Schwimmweste

schwimmweste.jpgUm die Einsatzkräfte bei Arbeiten auf Gewässern zu sichern wird eine selbstaufblasbare Schwimmweste angelegt.

Auf ein Anlegen des Feuerwehrhelmes wird verzichtet, da es bei einem möglichen "Überbord gehen" zu einem unerwünschten Auftrieb am Helm kommen kann. Dieser Auftrieb könnte zu Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule beitragen.



Wathose

wathose.jpgWathosen werden, durch ihre Eigenschaft Wasserundurchlässig zu sein, bei Arbeiten in flacheren Gewässern, für Personenrettungen aus dem Watt u.ä. genutzt. Darunter wird der einfache Schutzanzug getragen. Hierbei zieht der Feuerwehrmann allerdings seine Stiefel aus um in die Stiefel der Wathose zu schlüpfen.