Links die alte Generation aus den 90er Jahren; Rechts: einer der neuen Digitalmelder BOSS 935v | Bild: MeyerÜber 500 000 Euro kostet die Einführung des neuen Systems

WITTMUND - Eine Summe von rund 300 000 Euro hat der Landkreis Wittmund in die Infrastruktur für das digitale Alarmierungssystem investiert. Landrat Matthias Köring hat die ersten von insgesamt 1000 digitalen Meldeempfängern an die Feuerwehren und Hilfsorganisationen übergeben. In dieser Woche wird zweimal täglich ein Probealarm ausgestrahlt, um das System zu testen. Ab 5. August werden dann im Landkreis Wittmund alle Feuerwehren und Hilfsorganisationen digital alarmiert. Das bisherige, 33 Jahre lang betriebene analoge Alarmierungssystem hat dann ausgedient, bleibt aber noch für eine Übergangszeit in Betrieb.

Die ersten Planungen für die Einführung der digitalen Alarmierung wurden bereits 2010 aufgenommen. Mit dem Landkreis Aurich wurde vereinbart, ein gemeinsames Netz aufzubauen. Wenn die neue Leitstelle Ostfriesland in Wittmund ihren Dienst aufnimmt, wird nur noch ein Alarmgeber für die Landkreise Aurich und Wittmund betrieben, so Mario Holzke vom Ordnungsamt des Landkreises in einer Pressemitteilung.

Die Produktion der Meldeempfänger hatte sich verzögert, weil die Frequenzkoordinierung zwischen der Bundesnetzagentur und der niederländischen Funkhoheit auf bürokratische Hürden gestoßen war. Nach deren Überwindung wurden die Meldeempfänger in Auftrag gegeben. Als sie in Wittmund eintrafen, mussten sie nach Vorgaben der Feuerwehren und Hilfsorganisationen programmiert werden. Diese Arbeiten haben der Kreisfunkmeister der Feuerwehren, Marco Oldenettel, und der Leitstellendisponent Henning von Busch innerhalb kürzester Zeit vorgenommen.

Text: Ostfriesen Zeitung (Trumpf)

"IN" Im Notfall - Kontakt

Die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen, sowie die örtlichen Rettungsdienste bitten darum einen sogenannten "Notfallkontakt" im Handy zu führen, um im Notfall Angehörige benachrichtigen zu können. Die große Mehrheit der Bevölkerung trägt keine Informationen bei sich, wen die Helfer im Notfall kontaktieren können. Deshalb werden oft wichtige und unter Umständen lebensrettende Informationen nicht rechtzeitig eingeholt. Darum hat man eine Idee aus England, die nach den Londoner Bombenanschlägen richtig bekannt geworden ist, aufgegriffen. Es sind nur drei einfache Schritte, die aber unter Umständen lebensrettend sein könnnen.

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