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Alarmierung

Die Alarmierung der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen erfolgt im Landkreis Wittmund seit dem 05.08.2013 vollständig über digitale Meldeempfänger (DME). Jedes Feuerwehrmitglied erhält nach erfolgreich bestandener Grundausbildung (TM I) solch einen DME.

Auf diesen DME's sind entsprechende RIC's (Radio Identification Codes, früher Alarmschleifen) programmiert. Je nach Qualifikation (Ausbildungsstand, Fahrerlaubnis, etc.) und Verfügbarkeit des Feuerwehrmitglieds variieren diese. So gibt es zum Beispiel für Atemschutzgeräteträger, Drehleitermaschinisten und Mitglieder des Gefahrgutzuges jeweils eine eigene RIC. Bestimmte Funktionsträger, wie Stadt- und Ortsbrandmeister, können durch eine eigene persönliche RIC gesondert alarmiert werden.

Im Gegensatz zur ehemaligen analogen Alarmierung erhält jedes Feuerwehrmitglied nun einen Text mit allen wichtigen Informationen zum Einsatz auf den Digitalmelder.

 

Alarm- und Ausrückeordnung

Die über den Digitalmelder empfangenen Einsatzstichworte sind mit der sogenannten Alarm- und Ausrückeordnung verknüpft. Diese regelt, welche Ortsfeuerwehren und Fahrzeuge zu einem Einsatz ausrücken. Für ein Kleinfeuer ist zum Beispiel ein Tanklöschfahrzeug ausreichend, wohingegen bei einem Großbrand, je nach Lage, gleich alle Fahrzeuge mehrerer Ortsfeuerwehren benötigt werden. 

Da viele Einsatzkräfte nicht im Stadtgebiet arbeiten und somit tagsüber nicht zur Verfügung stehen, werden werktags oftmals gleich mehrere Ortsfeuerwehren zu einem Einsatz alarmiert. Dadurch wird die Tagesalarmstärke sichergestellt.