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31. Juli - Neues Feuerwehrhaus nimmt Form an

Projektleiter John Conrad informiert über den Baufortschritt am Feuerwehrhaus Wittmund. | Bild: Inga Mennen, Anzeiger für HarlingerlandGrundmauern werden hochgezogen – Sechs Fahrzeugboxen

WITTMUND/IME - Es ist für niemanden zu übersehen – das neue Feuerwehrhaus in Wittmund nimmt Formen an, die Grundmauern werden gesetzt, und langsam lässt sich erahnen, wie der Bau aussehen wird.

„Wenn alles gut läuft, dann können die Mitglieder der Wehr bereits ihre Weihnachtsfeier hier veranstalten“, sagte am Dienstag Projektleiter John Conrad von der Stadt Wittmund. Auch hatte er für Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen gute Nachricht, denn die veranschlagten Kosten von 2,2 Millionen Euro liegen derzeit voll im Plan.

Sechs Fahrzeugboxen für die Mannschaftwagen und Löschfahrzeuge wird das neue Feuerwehrhaus bekommen. Dabei werden die Einsatzkräfte einen separaten Weg zum Feuerwehrhaus fahren, damit die ausrückenden Fahrzeuge nicht behindert werden – es gibt künftig von der Carolinensieler Straße zwei Zuwegungen zu dem Gebäude. Auch für Frauen, derzeit gibt es noch keine Aktiven bei der Wittmunder Wehr, wird ein extra Bereich mit Toiletten und Umkleide geschaffen. Neueste Technik, die die Feuerwehrunfallkasse verlangt, ergänzen das Objekt.

 

Bürgermeister Rolf Claußen, Alida Menssen vom Bauamt und Projektleiter John Conrad (v. l.) überzeugen sich von den Baufortschritten. | Bild: Inga Mennen, Anzeiger für HarlingerlandNeues Domizil für Feuerwehr bietet viel Raum

Das alte Gebäude an der Bismarckstraße möchte die Stadt verkaufen – 700 000 Euro für neue Fahrzeuge

WITTMUND/IME - In der Vergangenheit war es „kuschelig“ bei der Wittmunder Feuerwehr. In den Versammlungsraum im alten Feuerwehrhaus, das an der Bismarckstraße in Wittmund steht, passte zur Jahreshauptversammlung kaum noch jemand hinein. Das wird künftig anders – im neuen Feuerwehrhaus, das die Stadt Wittmund derzeit für 2,2 Millionen Euro an der Carolinensieler Straße bauen lässt, gibt es einen Raum mit 90 Quadratmetern für Schulungen und für Mitgliederversammlungen.

„Wir bauen hier nichts Luxuriöses, sondern etwas, das die Feuerwehrmänner einfach brauchen und das den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse entspricht“, sagte Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen. Allein durch die zwei Zuwegungen zu dem Gebäude entschärft sich die Gefahrenlage. Bislang muss die Wehr aus einer rückwärtigen Bebauung auf die Bismarckstraße fahren.

„Mit dem neuen Haus erfüllen wir sämtliche Standards“, so Claußen. Abgasabsauganlage und die Einteilung der sogenannten schwarz-weiß Bereiche, in denen sich die Einsatzkräfte nach Unfall oder Brand umziehen, gehören ebenfalls zu dem Neubau wie Tore, die sich nach der Ausfahrt der Fahrzeuge von selbst wieder schließen. An einen Lagerraum ist der Werkstattraum angegliedert, und der Ortsbrandmeister erhält künftig ein eigenes Büro. Das Grundstück umfasst 1,2 Hektar. „Da die Fläche eckig ist und wir nicht alles brauchen, wird später zur Wohnbebauung ein Teich mit Grünalagen entstehen“, erklärte Alida Menssen vom Bauamt der Stadt. Darin enthalten sind dann auch die Kompensationsflächen.

„Das alles bedeutet für uns einen zwingenden Kraftakt als Verwaltung“, schilderte Claußen die Situation. Denn neben dem Feuerwehrhaus investiert die Stadt auch 700 000 Euro in die Anschaffung neuer Fahrzeuge für die Wittmunder, die Leerhafer und Carolinensieler Feuerwehr.

„50 Prozent der Gewerke sind aus dem hiesigen Bereich“, sagte Conrad. Die Arbeiten am Bau werden von Bokelmann aus Wittmund, Frerichs aus Jever, Eden aus Ardorf und Schade aus Wittmund ausgeführt.

Das alte Feuerwehrhaus an der Bismarckstraße, das in den 1930er Jahren gebaut wurde, möchte die Stadt nach dem Umzug der Kameraden übrigens verkaufen, wie Claußen mitteilte.

Bericht: Anzeiger für Harlingerland